Spenden für Kenia
Die aktuellen Herausforderungen in Kenia
Kenia, bekannt für seine beeindruckenden Landschaften und vielfältige Tierwelt, ist eine der größten Volkswirtschaften Ostafrikas und hat in den Bereichen Infrastruktur, Bildung und Gesundheitswesen bemerkenswerte Fortschritte gemacht.
Dennoch steht das Land vor großen Herausforderungen, darunter weit verbreitete Armut und hohe Jugendarbeitslosigkeit, die soziale Spannungen und Kriminalität fördern. Die wirtschaftliche Ungleichheit zwischen städtischen und ländlichen Gebieten bleibt ebenfalls ein Problem.
Trotz gesetzlicher Verbote ist weibliche Genitalverstümmelung (FGM) in einigen Gemeinschaften weiterhin verbreitet und stellt eine schwere Menschenrechtsverletzung dar. Die Regierung und NGOs arbeiten daran, das Bewusstsein zu schärfen und alternative Rituale zu fördern. Kenia ist auch stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen, was die Landwirtschaft und die Ernährungsunsicherheit verschärft. Positiv hervorzuheben sind die Fortschritte bei der Bildung, wie die Einführung der kostenlosen Grundschulbildung, und im Gesundheitssektor, der die Lebenserwartung verbessert hat. Zudem spielt Kenia eine führende Rolle in der Region bei erneuerbaren Energien, insbesondere durch Geothermie- und Windkraftprojekte.
Geschichte von Kenia
Kenia, ein Land in Ostafrika, hat eine vielfältige und reiche Geschichte, die Jahrtausende zurückreicht. Ursprünglich von verschiedenen ethnischen Gruppen wie den Kikuyu, Luo, Luhya und Maasai bewohnt, entwickelte sich Kenia zu einem wichtigen Handelszentrum aufgrund seiner Küstenlage am Indischen Ozean. Arabische und persische Händler gründeten im 8. Jahrhundert Handelsstädte entlang der Küste, darunter Mombasa und Lamu, die sich zu wichtigen Knotenpunkten im Handel mit Gewürzen, Sklaven und Elfenbein entwickelten.
Im späten 19. Jahrhundert geriet Kenia unter britische Kolonialherrschaft, als das Gebiet Teil des britischen Protektorats Ostafrika wurde. Die britische Kolonialzeit war geprägt von Landenteignungen und der Einführung von Plantagenwirtschaft, was zu erheblichen Spannungen zwischen den Kolonialherren und der einheimischen Bevölkerung führte. Diese Spannungen kulminierten in den 1950er Jahren im Mau-Mau-Aufstand, einer bewaffneten Rebellion gegen die Kolonialherrschaft. Nach intensiven Kämpfen und politischen Verhandlungen erlangte Kenia schließlich am 12. Dezember 1963 seine Unabhängigkeit, mit Jomo Kenyatta als erstem Präsidenten des Landes.
Wie wir Menschen in Kenia unterstützen
- Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen in Kenia zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt
- Fokussierung auf die Bekämpfung von schwerwiegenden Problemen wie weiblicher Genitalverstümmelung und Kinderheirat
- Durchführung einer Vielzahl von Aktivitäten zur Förderung nachhaltiger Veränderungen in den betroffenen Gemeinden
- Ziel: Bewusstsein in den Gemeinden schärfen und die Sensibilisierung für die Rechte von Kindern und Frauen erhöhen
- Engagement für die nachhaltige Verbesserung des Schutzes und der Rechte von Kindern und Frauen, um eine sicherere und gerechtere Gesellschaft zu schaffen
Jede Spende hilft Menschen in Kenia
Was Ihre Spende für Kenia bewirkt
-
40 Euro
ermöglichen die monatliche Versorgung einer Familie mit essenziellen Grundnahrungsmitteln. -
62 Euro
ermöglichen den Einsatz einer Fachkraft zur Aufklärung von Hygienemaßnahmen und Still- bzw. Ernährungspraktiken. -
120 Euro
ermöglichen die Behandlung eines akut unterernährten Kindes mit verzehrfertiger Notnahrung.
Unser Spendenkonto
Gesundes Afrika e.V.
Hypovereinsbank München
IBAN: DE09700202700000329488
BIC: HYVEDEMMXXX
Daten und Fakten zur Demokratischen Republik Kongo
Daten und Fakten zur Demokratischen Republik Kongo
Allgemeine Informationen
| Hauptstadt | Nairobi |
| Fläche | 569.140 km² |
| Einwohner:innen | 53.771.000 |
| Einwohner:innen pro km² | 94 |
| Amtssprache | Swahili, Englisch |
| Währung | Kenia Schilling |
| Pro-Kopf-Einkommen | 2039 USD im Jahr |
| Religionen | 80 % Christen 10 % Muslime 2% ethnische Religionen 8% Sonstige |
| Telefon-Vorwahl | + 254 |
Medizinische Informationen
| Geburtenrate (in Deutschland) | 23 Geburten pro 1.000 Einwohner:innen (9,54 Geburten pro 1.000 Einwohner:innen) |
| Altersstruktur (in Deutschland) | 0-14 Jahre: 38,6 % (13,03 %) 15-64 Jahre: 58,9 % (64,81 %) 65+ Jahre: 2,5 % (22,15 %) |
| Sterblichkeitsrate von Müttern (in Deutschland) | 342 von 100.000 Lebendgebärenden (7 von 100.000 Lebendgebärenden) |
| Impfquote von 1-Jährigen (Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten) (in Deutschland) | 91% (96%) |
Lebenserwartung Frauen
69,4 Jahre
In Deutschland: 83,7 JahreLebenserwartung Männer
64,6 Jahre
In Deutschland: 78,9 JahreÄrzt:innendichte
2 pro 10.000 Einwohner:innen
In Deutschland: 44,3 pro 10.000 Einwohner:innenKrankenhausbetten
140 je 100.000 Einwohner:innen
In Deutschland: 586,6 je 100.000 Einwohner:innenKindersterblichkeitsrate
41,9 von 1.000 Lebendgeburten
In Deutschland: 3,7 von 1.000 Ldg.Unsere Projekte in Kenia
Bekämpfung von weiblicher Genitalbeschneidung und andern Formen geschlechtsspezifischer Gewalt
Bekämpfung von weiblicher Genitalbeschneidung und andern Formen geschlechtsspezifischer Gewalt
Abgeschlossene Projekte
Versorgung und Rehabilitation von Straßenkindern
Lokaler Partner: Action for Children in Conflict
Thema: Gesundheit.
Versorgung und Rehabilitation von Straßenkindern.
Etwa 300.000 Kinder leben in Kenia auf der Straße. Die Hälfte von ihnen ist zwischen elf und fünfzehn Jahre alt. Sie müssen schon in ihren jungen Jahren unter prekären Verhältnissen leben und werden von der Bevölkerung als lästige Bettler:innen angesehen. Hunger, Verzweiflung, Einsamkeit und Kämpfe mit Banden gehören für sie zum traurigen Alltag. Unser Projekt in Kiambu in Kenia zielte auf die unmittelbare Versorgung und Rehabilitation von 35 Straßenkindern. Sie wurden in Schulen und wenn möglich in ihre Familien reintegriert. Gemeinsam mit unserer lokalen Partnerorganisation „Action for Children in Conflict“ sorgten wir mit einem dreigliedrigen Ansatz aus Notversorgung, Rehabilitation und Reintegration für eine Verbesserung der Lebens- und Gesundheitssituation der Kinder sowie ihre Wiedereingliederung in die Gemeinschaft.
Neuigkeiten aus Kenia
Sicher Spende verschenken: 90% der Spenden fließen direkt in Projekte
Seit 1992 tragen wir durchgehend das DZI-Spendensiegel. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) prüft jedes Jahr die Verwendung der Spendengelder und bescheinigt GESUNDES AFRIKA den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit Spendenmitteln. Im Jahr 2021 wurden nur 10% unserer Einnahmen für Verwaltung und Marketing verwendet.
Aus 1 mach 4 – Ihre Spende für Afrika wird vervierfacht
Ihre Spende zeigt in Afrika große Wirkung. Durch unsere Partnerschaft mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und anderen öffentlichen Geldgebern können wir drei Viertel unsere Projekte finanzieren. Die restlichen 25% müssen wir über Privatspenden aufbringen. Das bedeutet, dass für jede eingegangene Spende von 1€ eine Wirkung von 4€ erzielt wird! Auf diese Weise können wir viele Gemeinden in Afrika bei ihren Bemühungen zu Verbesserung der Gesundheit, Bildung und nachhaltigen Entwicklung unterstützen.
Unterstützen Sie unsere Arbeit und helfen Sie uns dabei, gegen den Hunger in Afrika zu kämpfen.