GESUNDES AFRIKA

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Tansania ist eines der politisch stabilsten und friedlichsten Länder in Subsahara-Afrika. Das Land ist durch den Serengeti Nationalpark, den Kilimanjaro oder die Inselgruppe Sansibar vor allem als beliebtes Reiseziel bekannt und lebt größtenteils vom Tourismus.

Die präsidentielle Regierung setzt sich für die Stärkung der Volkswirtschaft und die Steigerung der Einnahmen ein. Auch wenn erste Erfolge im Kampf gegen die Korruption im Land zu verzeichnen sind, ist es bisher nicht gelungen, die Armut im Land zu verringern. Besonders in den ländlichen Gebieten ist sie groß und der Zugang zu wichtiger Infrastruktur wie sauberem Wasser und Sanitäranlagen mangelhaft. Insbesondere Mädchen leiden unter dieser Situation, da sie während ihrer Periode nicht zur Schule können und den Anschluss im Unterricht verpassen. Die Tradition der weiblichen Genitalverstümmelung ist zudem in vielen Massai-Gemeinden noch tief verankert.

Daten und Fakten zu Tansania

Allgemeine Informationen
HauptstadtDodoma
Fläche885.800 km²
Einwohner:innen59.734.000
Einwohner:innen pro km²67
AmtsspracheSwahili, Englisch
WährungTansania-Schilling
Pro-Kopf-Einkommen1090 USD im Jahr
Religionen43 % Christen

38 % Muslime

1% Hinduismus

18% Sonstige

Telefon-Vorwahl+ 255

 

Geburtenrate

(in Deutschland)

35 Geburten pro 1.000 Einwohner:innen

(9,54 Geburten pro 1.000 Einwohner:innen)

Altersstruktur

(in Deutschland)

0-14 Jahre: 43,6 % (13,03 %)

15-64 Jahre: 53,8 % (64,81 %)

65+ Jahre: 2,6 % (22,15 %)

Sterblichkeitsrate von Müttern

(in Deutschland)

524 von 100.000 Lebendgebärenden

(7 von 100.000 Lebendgebärenden)

Impfquote von 1-Jährigen (Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten)

(in Deutschland)

81%

(96%)

 

Lebens­erwartung Frauen

67,6 Jahre

In Deutschland: 83,7 Jahre

Lebens­erwartung Männer

64,0 Jahre

In Deutschland: 78,9 Jahre

Ärzt:innen­dichte

1 pro 10.000 Einwohner:innen

In Deutschland: 44,3 pro 10.000 Einwohner:innen

Krankenhaus­betten

70 je 100.000 Einwohner:innen

In Deutschland: 586,6 je 100.000 Einwohner:innen

Kinder­sterblichkeits­rate

48,9 von 1.000 Lebendgeburten

In Deutschland: 3,7 von 1.000 Ldg.

Quellen: Statistisches Bundesamt, IndexMundi, Bundeszentrale für politische Bildung, Statista, WHO.

Abgeschlossene Projekte

Stop FGM

Lokaler Partner: Amref Health Africa

Thema: Geundheit
Reduzierung von weiblicher Genitalverstümmelung, Zugang zu WASH

Die weibliche Genitalverstümmelung junger Mädchen (FGM) ist in Tansania gesetzlich verboten. Doch trotzdem gibt es Regionen wie den Handeni Distrikt, in denen ein Großteil der Mädchen beschnitten werden. Weibliche Genitalbeschneidung ist eine noch immer tief verwurzelte Tradition in verschiedensten Regionen Afrikas, die den Eintritt der Mädchen in das Erwachsenenalter symbolisiert. Nur eine beschnittene Frau gilt als heiratsfähig. Die gesundheitlichen Folgen für die jungen Frauen sind dramatisch: hoher Blutverlust, Infektionen, Entzündungen, Schmerzen beim Wasserlassen, Unfruchtbarkeit oder Probleme bei der Geburt. Viele sind traumatisiert. Hinzu kommen die sozialen Folgen: Sie müssen die Schule abbrechen, sind von ihren Ehemännern abhängig und geraten so in den Kreislauf der Armut. Um die weibliche Genitalverstümmelung zu reduzieren, wurden die Gemeinden aufgeklärt und ausgebildet. Ihnen wurden würdige Alternativen zu der fest verankerten Tradition aufgezeigt. Die Alternative Initiationsriten markieren den Übergang vom Kind zum Frausein – ganz ohne die grausame Praktik.

Neuigkeiten aus Tansania

Unser Jahresbericht 2022

Jahresbericht 2022 von Gesundes Afrika Unser Jahresbericht 2022 ist online! Mit dem Jahresbericht von Gesundes Afrika möchten wir darauf aufmerksam machen, was Unterstützung und Zusammenarbeit alles...

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Seit 1992 tragen wir durchgehend das DZI-Spendensiegel. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) prüft jedes Jahr die Verwendung der Spendengelder und bescheinigt GESUNDES AFRIKA den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit Spendenmitteln. Im Jahr 2021 wurden nur 10% unserer Einnahmen für Verwaltung und Marketing verwendet.

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