GESUNDES AFRIKA

Spenden für Malawi

Die aktuellen Herausforderungen in Malawis

Malawi, bekannt als „das warme Herz Afrikas“, steht trotz seiner freundlichen Menschen und landschaftlichen Schönheit vor vielen Herausforderungen. Eine der größten ist die weit verbreitete Armut. Viele Menschen leben von Subsistenzlandwirtschaft, was das Land anfällig für Klimaschwankungen und Naturkatastrophen wie Dürre und Überschwemmungen macht.

Ein weiteres Problem ist der begrenzte Zugang zu medizinischer Versorgung, vor allem in ländlichen Gebieten. Mangel an Personal, Medikamenten und moderner Infrastruktur führt zu hohen Mütter- und Kindersterblichkeitsraten sowie einer hohen Prävalenz von Krankheiten wie Malaria und HIV/AIDS. Trotz Bemühungen der Regierung und internationaler Partner bleibt der Bedarf groß.

Das schnelle Bevölkerungswachstum belastet die knappen Ressourcen, und Bildung, insbesondere zur Familienplanung, ist entscheidend.

Positiv ist der Fortschritt im Bildungssektor durch kostenlose Grundschulbildung sowie Bemühungen zur Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität und der Entwicklung erneuerbarer Energien, um die wirtschaftliche und soziale Lage zu verbessern.

Geschichte von Malawi

Malawi, ein Binnenstaat im südöstlichen Afrika, hat eine reiche und vielfältige Geschichte. Ursprünglich von Bantu sprechenden Völkern besiedelt, entwickelte sich das Gebiet im 10. Jahrhundert zu einem bedeutenden Teil des Maravi-Reiches, das für seine Organisation und seinen Handel bekannt war. 

Im 19. Jahrhundert erlebte Malawi zunehmende Kontakte mit europäischen Entdeckern und Missionaren, darunter David Livingstone. Die Region wurde 1891 als Nyasaland zum britischen Protektorat erklärt. 

Nach jahrzehntelangem Kampf um die Unabhängigkeit, angeführt von der Malawi Congress Party unter Hastings Kamuzu Banda, erlangte Malawi am 6. Juli 1964 seine Unabhängigkeit von Großbritannien. Banda wurde der erste Präsident und regierte das Land bis 1994, als er in den ersten demokratischen Wahlen abgewählt wurde. 

Wie wir Menschen in Malawi unterstützen

  • Mit der Red Cross Society Malawi setzen wir folgendes um: 

    • Hygieneaufklärung und – Kampagnen
    • Zugang zu einer verbesserten medizinische Basisversorgung in den Gemeinden, durch mobile Kliniken und Haushaltsbesuche
    • Bau und die Rehabilitierung von Wasserstellen, für sauberes Trinkwasser
    • Durchführung von Hygieneschulungen und Aufklärungskampagnen
    • Zugang zu einer besseren Sanitärversorgung an drei Schulen

Jede Spende hilft Menschen in Malawi

Was Ihre Spende für Malawi bewirkt

 

Unser Spendenkonto

Gesundes Afrika e.V.
Hypovereinsbank München
IBAN: DE09700202700000329488
BIC: HYVEDEMMXXX

Daten und Fakten zu Malawi

Allgemeine Informationen
HauptstadtLilongwe
Fläche94.280 km²
Einwohner:innen19.130.000
Einwohner:innen pro km²203
AmtsspracheChichewa, Englisch
WährungMalawi-Kwacha
Pro-Kopf-Einkommen567 USD im Jahr
Religionen82,3 % Christen

13,8 % Muslime

1,2 % indigene Religionen

2,7 % Sonstige

Telefon-Vorwahl+ 265
Geburtenrate

(in Deutschland)

29 Geburten pro 1.000 Einwohner:innen

(9,54 Geburten pro 1.000 Einwohner:innen)

Altersstruktur

(in Deutschland)

0-14 Jahre: 43 % (13,03 %)

15-64 Jahre: 54,4 % (64,81 %)

65+ Jahre: 2,6 % (22,15 %)

Sterblichkeitsrate von Müttern

(in Deutschland)

349 von 100.000 Lebendgebärenden

(7 von 100.000 Lebendgebärenden)

Impfquote von 1-Jährigen (Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten)

(in Deutschland)

93%

(96%)

Lebens­erwartung Frauen

67,8 Jahre

In Deutschland: 83,7 Jahre

Lebens­erwartung Männer

61,5 Jahre

In Deutschland: 78,9 Jahre

Ärzt:innen­dichte

0,4 pro 10.000 Einwohner:innen

In Deutschland: 44,3 pro 10.000 Einwohner:innen

Krankenhaus­betten

130 je 100.000 Einwohner:innen

In Deutschland: 586,6 je 100.000 Einwohner:innen

Kinder­sterblichkeits­rate

38,6 von 1.000 Lebendgeburten

In Deutschland: 3,7 von 1.000 Ldg.

Quellen: Statistisches Bundesamt, IndexMundi, Bundeszentrale für politische Bildung, Statista, WHO.

Unsere Projekte in Malawi

Mutter-Kind-Gesundheit

 
Lokaler Partner

Verbesserung der Gesundheits- und Hygienesituation

Ziel des Projektes ist, die Gesundheits- und Hygienesituation für die Gesamtbevölkerung zu verbessern. Durch Hygieneaufklärung und -Kampagnen werden etwa 350.000 Personen direkt oder indirekt erreicht. Direkt begünstigt werden 158.223 Personen, davon 17.447 schwangere Frauen, 55.830 Kinder unter fünf Jahren und 83.746 Jugendliche. Durch mobile Kliniken und Haushaltsbesuche verbessern wir die medizinische Grundversorgung in den Gemeinden durch. Wasserstellen werden rehabilitiert oder neu gebaut, um sauberes Trinkwasser bereitzustellen. So kann auch die Ausbreitung von Krankheiten wie Cholera verhindert werden. 1.200 Schüler:innen erhalten zudem Zugang zu einer besseren Sanitärversorgung. Darüber hinaus werden 150 Freiwillige und 45 Gemeindegesundheitshelfer:innen sowie 75 Village Health Volunteers (freiwillige Gesundheitsberater:innen) aus- bzw. fortgebildet. Aus diese Weise können wir das lokale Gesundheitssystem langfristig stärken.

Abgeschlossene Projekte

Mobile Kliniken

Lokaler Partner: Red Cross Society Malawi

Thema: Gesundheit.
Gesundheitsversorgung in ländlichen Gebieten, Mutter-Kind-Gesundheit.

Malawi hat eine der höchsten Müttersterblichkeitsraten weltweit, die derzeit auf 439 Müttersterblichkeitsfälle pro 100.000 Lebendgeburten geschätzt wird. Dies liegt insbesondere daran, dass die nächste Gesundheitseinrichtung oft kilometerweit entfernt ist. In der Region Dowa leiden Erkrankte, werdende Mütter und Kinder besonders an der großen Entfernung. Die Entfernung hält Menschen davon ab, den beschwerlichen Weg in die Gesundheitsstation überhaupt zu wagen. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Entfernung von Patient:innen zu Gesundheitseinrichtungen und der Verringerung der Krankheiten.

Die Kindersterblichkeit ist hoch und auch nach der Geburt kämpfen noch viele Kinder um ihr Leben: Die häufigsten Ursachen sind Malaria, Durchfall und Lungenentzündungen. Krankheiten die mit einem Zugang zur Gesundheitsversorgung vermeidbar und behandelbar wären! Um den Menschen auch in abgelegenen Regionen eine regelmäßige Gesundheitsversorgung zu ermöglichen, kommt in unserem Projekt eine mobile Klinik zum Einsatz. Durch die Zusammenarbeit mit unserem lokalen Partner erhalten Frauen und Kinder regelmäßig notwendige Behandlungen. Wir bringen die Klinik zu den Patient:innen, nicht die Patient:innen zur Klinik.

Projektpartner: Amref Health Africa

Thema: Gesundheit
Nahrungsmittelversorgung für Kinder, Care Groups

Die Nothilfe nach dem Zyklon Idai und den massiven Überschwemmungen im Frühjahr 2019 erreichte die Menschen schnell, doch auch Monate nach der Katastrophe leidet die Bevölkerung noch unter den Folgen. Um an die Nothilfemaßnahmen anzuknüpfen und die Eigenverantwortung und Nachhaltigkeit der Gemeinschaft zu stärken, sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich, insbesondere zur Verbesserung der Gesundheits- und WASH-Situation. Insbesondere Frauen und Kinder leiden unter dem begrenztem Zugang zu medizinischer Versorgung. Das Projekt wird dazu beitragen, die Gesundheitssituation von Kindern unter fünf Jahren und ihren Familien in katastrophengefährdeten Gebieten zu verbessern.

In der ländlichen Region Chikwawa ist die Sterberate bei werdenden Müttern und Kindern besonders hoch. Wir bilden in der Region Freiwillige zu Ernährungs- und Hygieneexperten aus. Die “Care Group Volunteers” unterstützen Frauen während der Schwangerschaft und während den ersten Lebensjahren ihres Kindes. Durch regelmäßige Haushaltsbesuche begleiten sie die Familien, klären über Hygienemaßnahmen auf, und zeigen den Menschen wie sie das Wasser zum sicheren Trinken aufbereiten können. Die Freiwilligen zeigen den Familien außerdem auf, wie mit lokal verfügbaren Lebensmitteln die Ernährung verbessert werden kann. Unser Ziel ist es, durch diese Maßnahmen die Gesundheit von Müttern und Kindern bis zum fünften Lebensjahr deutlich zu verbessern und so die Sterberate zu senken.

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Sicher Spende verschenken: 90% der Spenden fließen direkt in Projekte

Seit 1992 tragen wir durchgehend das DZI-Spendensiegel. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) prüft jedes Jahr die Verwendung der Spendengelder und bescheinigt GESUNDES AFRIKA den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit Spendenmitteln. Im Jahr 2021 wurden nur 10% unserer Einnahmen für Verwaltung und Marketing verwendet.

Aus 1 mach 4 – Ihre Spende für Afrika wird vervierfacht

Ihre Spende zeigt in Afrika große Wirkung. Durch unsere Partnerschaft mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und anderen öffentlichen Geldgebern können wir drei Viertel unsere Projekte finanzieren. Die restlichen 25% müssen wir über Privatspenden aufbringen. Das bedeutet, dass für jede eingegangene Spende von 1€ eine Wirkung von 4€ erzielt wird! Auf diese Weise können wir viele Gemeinden in Afrika bei ihren Bemühungen zu Verbesserung der Gesundheit, Bildung und nachhaltigen Entwicklung unterstützen.

Unterstützen Sie unsere Arbeit und helfen Sie uns dabei, gegen den Hunger in Afrika zu kämpfen.