GESUNDES AFRIKA

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Südafrika ist als einziges Land Afrikas Teil der G20-Wirtschaftsmächte. Seit Ende der Apartheid weist der Staat im Süden Afrikas einen positiven wirtschaftlichen Wandel auf. Die Republik Südafrika gehört zu den BRICS-Staaten, welche eine Vereinigung von aufstrebenden Volkswirtschaften mit wachsendem internationalen Einfluss ist.

Doch die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer und viele Menschen in den „Townships“ leben in extremer Armut. Das Leben vieler Südafrikaner:innen ist durch soziale Unsicherheiten, Jugendarbeitslosigkeit und unzureichenden Zugang zu Gesundheitseinrichtungen geprägt. Das Land ist gezeichnet von Gewalttaten wie Raubüberfällen, Vergewaltigungen und Mord. Fast 200 Vergewaltigungen am Tag werden in Südafrika verzeichnet, die Dunkelziffer ist wahrscheinlich weitaus höher. Die Mord- und Vergewaltigungsraten in Südafrika zählen zu den höchsten weltweit.

Südafrika gehört zudem zu den Ländern weltweit, die am stärksten von HIV betroffen sind (Stand 2019). AIDS wurde zu lange tabuisiert und Aufklärungskampagnen zu spät gestartet. Auch die hohe sexuelle Gewalt gegen Frauen, die durch die Corona-Lockdowns angestiegen ist, sorgt für weitere Ausbreitung des Virus.

 

Daten und Fakten zu Südafrika

Allgemeine Informationen
HauptstädtePretoria (Exekutive)

Kapstadt (Legislative)

Bloemfontein (Judikative)

Fläche1.213.090 km²
Einwohner:innen59.309.000
Einwohner:innen pro km²49
AmtsspracheAfrikaans, IsiZulu, Englisch
WährungRand
Pro-Kopf-Einkommen6950 USD im Jahr
Religionen80 % Christen

2 % Muslime

4,4% ethnische Religionen

13,6% Sonstige

Telefon-Vorwahl+ 27

 

Geburtenrate

(in Deutschland)

20 Geburten pro 1.000 Einwohner:innen

(9,54 Geburten pro 1.000 Einwohner:innen)

Altersstruktur

(in Deutschland)

0-14 Jahre: 28,8 % (13,03 %)

15-64 Jahre: 65,7 % (64,81 %)

65+ Jahre: 5,5 % (22,15 %)

Sterblichkeitsrate von Müttern

(in Deutschland)

119 von 100.000 Lebendgebärenden

(7 von 100.000 Lebendgebärenden)

Impfquote von 1-Jährigen (Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten)

(in Deutschland)

86%

(96%)

 

Lebens­erwartung Frauen

67,9 Jahre

In Deutschland: 83,7 Jahre

Lebens­erwartung Männer

61,0 Jahre

In Deutschland: 78,9 Jahre

Ärzt:innen­dichte

8 pro 10.000 Einwohner:innen

In Deutschland: 44,3 pro 10.000 Einwohner:innen

Krankenhaus­betten

230 je 100.000 Einwohner:innen

In Deutschland: 586,6 je 100.000 Einwohner:innen

Kinder­sterblichkeits­rate

32,2 von 1.000 Lebendgeburten

In Deutschland: 3,7 von 1.000 Ldg.

Quellen: Statistisches Bundesamt, IndexMundi, Bundeszentrale für politische Bildung, Statista, WHO.

Unsere Projekte in Südafrika

Frauengeführte land­wirtschaftliche Kooperationen

Lokaler Partner

Unterstützung von Frauen geführten landwirtschaftlichen Kooperativen.

Das Projekt zielt darauf ab, von Frauen geführte landwirtschaftliche Kooperativen dabei zu unterstützen, ihre Produktionskapazitäten von der Bedarfswirtschaft auf eine marktorientierte, unternehmerische Produktion umzustellen. Den Kleinbäuerinnen werden essentielle landwirtschaftliche, klimasmarte, betriebswirtschaftliche und unternehmerische Kompetenzen für den Aufbau einer diversifizierten und nachhaltigen Produktion vermittelt. Des Weiteren tragen Haushaltsgärten und Kenntnisse über die nahrhafte Zubereitung von Lebensmitteln zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung der Familien bei.

Berufs­perspektiven für Jugend­liche und junge Erwachsene

Lokaler Partner

Jugendliche und junge Erwachsene erhalten Beratungsangebote zu ihren Berufsperspektiven

Südafrika leidet an einer besonders hohen Jugendarbeitslosigkeit. Durch unser Projekt werden Jugendliche und junge Erwachsene in GaSekororo mit den notwendigen Fähigkeiten und Beratungsangeboten dazu befähigt, ihre Berufsperspektiven und wirtschaftliche Teilhabe zu verbessern. Es wird ein Jugend- und Berufszentrum etabliert, welches Zugang zu Qualifizierungsmaßnahmen, Berufsberatung und Marktverknüpfungen bietet. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen erhalten dadurch besseren Zugang zu Beschäftigungsmöglichkeiten und unternehmerischen Initiativen.

Neuigkeiten aus Südafrika

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Sicher Spende verschenken: 90% der Spenden fließen direkt in Projekte

Seit 1992 tragen wir durchgehend das DZI-Spendensiegel. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) prüft jedes Jahr die Verwendung der Spendengelder und bescheinigt GESUNDES AFRIKA den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit Spendenmitteln. Im Jahr 2021 wurden nur 10% unserer Einnahmen für Verwaltung und Marketing verwendet.

Aus 1 mach 4 – Ihre Spende für Afrika wird vervierfacht

Ihre Spende zeigt in Afrika große Wirkung. Durch unsere Partnerschaft mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und anderen öffentlichen Geldgebern können wir drei Viertel unsere Projekte finanzieren. Die restlichen 25% müssen wir über Privatspenden aufbringen. Das bedeutet, dass für jede eingegangene Spende von 1€ eine Wirkung von 4€ erzielt wird! Auf diese Weise können wir viele Gemeinden in Afrika bei ihren Bemühungen zu Verbesserung der Gesundheit, Bildung und nachhaltigen Entwicklung unterstützen.

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