GESUNDES AFRIKA

Gesund­heits­ver­sorgung in Afrika

In Afrika lebt die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung in ländlichen Regionen. Diese sind oft nur schwer zugänglich und erhalten häufig kaum ausreichende medizinische Versorgung. Die Gesundheitsversorgung in Afrika ist sehr unsausgeglichen. Während Gesundheitsinfrastrukturen und Fachpersonal vor allem in städtischen Gebieten konzentriert sind, bleiben Menschen in entlegenen Gebieten häufig ohne den nötigen Zugang zu grundlegenden Gesundheitsdiensten.

GESUNDES AFRIKA setzt sich intensiv dafür ein, diese Lücke zu schließen. Wir wollen eine nachhaltige Verbesserung der Gesundheitsversorgung auf dem Land erreichen. In Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen führen wir regelmäßige Outreach-Visiten durch, um medizinische Hilfe und Beratung direkt zu den Menschen in diesen Regionen zu bringen.

Unsere Gesundheitsprojekte vor Ort unterstützen den Aufbau lokaler Strukturen. Sie tragen aktiv dazu bei, die Gesundheitsversorgung langfristig zu stärken. Dies bringt uns Schritt für Schritt näher an unser übergeordnetes Ziel: einen fairen und umfassenden Zugang zu Gesundheitsdiensten für alle Menschen – unabhängig davon, wie abgelegen ihre Heimatorte sein mögen.

Mutter-Kind-Gesundheit

Der Bereich „Mutter-Kind-Gesundheit“ ist ein zentraler Schwerpunkt unserer Arbeit. Mütter und Kinder in ländlichen Regionen Afrikas sind oft am stärksten von unzureichender Gesundheitsversorgung betroffen. GESUNDES AFRIKA engagiert sich gezielt für die Gesundheit von Frauen während der Schwangerschaft und Geburt. Sowie für die medizinische Betreuung von Neugeborenen und Kleinkindern. Durch spezialisierte Gesundheitsprogramme stellen wir sicher, dass Schwangere und junge Mütter regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen erhalten und die nötige Aufklärung für eine sichere Schwangerschaft und gesunde Entwicklung ihrer Kinder bekommen.

Weibliche Genital­beschneidung stoppen

Seit 2008 arbeiteten wir verstärkt mit den nomadischen Gemeinden in Tansania und Kenia an sensiblen Themen wie den sexuellen und reproduktiven Rechten der Mädchen. Die brutale Praktik der weiblichen Beschneidung ist eine der Hauptursachen für die Benachteiligung der Mädchen und Frauen sowie die hohe Mütter- und Kindersterblichkeit. Wir entwickeln daher mit den Gemeinden alternativen Rituale, die nachhaltig dazu führen, dass Mädchen von der gefährlichen Beschneidung verschont bleiben. Nur so haben sie eine Chance auf ein selbstbestimmtes, gesünderes Leben.

Infektionskrankheiten

In vielen afrikanischen Ländern wurden in den vergangenen Jahren große Fortschritte erzielt. Auch wir haben mit unseren Partnern daran gearbeitet: Wir haben Infektionskrankheiten eingedämmt, haben Aufklärung betrieben, in Präventionsmaßnahmen investiert und Gesundheitspersonal geschult. Eine bessere Gesundheitsversorgung in Afrika kann Infektionskrankheiten bekämpfen.