Mpox in Afrika – Ursachen, Symptome, Prävention und Behandlung
Mpox, sind eine virale Erkrankung, die durch das Mpox-Virus verursacht wird. Ursprünglich in den 1970er Jahren in Zentral- und Westafrika entdeckt, sind die Pocken in den letzten Jahren weltweit stärker in den Fokus geraten. Das Virus wird hauptsächlich durch engen Kontakt mit infizierten Tieren, wie Nagetieren oder Primaten, übertragen, kann jedoch auch von Mensch zu Mensch weitergegeben werden, vor allem durch direkten Hautkontakt, Tröpfcheninfektion oder kontaminierte Materialien. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im August 2024 aufgrund eines dramatischen Anstiegs von Fällen von Mpox in Afrika eine weltweite Notlage ausgerufen.
Prävention von Mpox
Die Prävention von Affenpocken umfasst Maßnahmen, die den Kontakt mit infizierten Tieren und Menschen minimieren. Dazu gehört das Tragen von Schutzkleidung beim Umgang mit potenziell infizierten Tieren und die Vermeidung von Kontakt zu infizierten Personen. Weitere präventive Maßnahmen beinhalten regelmäßiges Händewaschen, das Verwenden von Desinfektionsmitteln und das Schlafen unter Moskitonetzen in betroffenen Gebieten. Da die Übertragung von Mensch zu Mensch hauptsächlich durch engen körperlichen Kontakt erfolgt, sollten betroffene Personen isoliert werden, um die Verbreitung des Virus zu verhindern.
Cholera-Erkrankungen können durch eine gute Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene verhindert werden. Vor allem in sehr armen Ländern, Krisengebieten und Geflüchtetenlagern ist diese aber oft nicht gewährleistet. Wir von GESUNDES AFRIKA setzen uns deshalb dafür ein, die Menschen in Risikogebieten durch Hygieneaufklärung, dem Schaffen von sauberen Wasserquellen sowie dem Bau von Sanitäranlagen vor Cholera zu schützen.
Worauf Sie als Reisende:r in Cholera-Gebiete achten sollten:
- nur abgekochtes Wasser oder Wasser aus verschlossenen Flaschen trinken,
- kein Leitungswasser zum Zähneputzen oder Geschirrspülen verwenden,
- auf Eiswürfel in Ihrem Getränk verzichten,
- keine rohen Speisen wie Salate verzehren und
- Ihre Hände regelmäßig desinfizieren, insbesondere vor dem Essen.
Bei normalen touristischen Reisen besteht nur ein geringes Risiko, sich mit Cholera anzustecken. Die hygienischen Bedingungen in Hotels sind meistens ausreichend.
Um Trachom-Erkrankungen ist es besonders wichtig, präventive, hygienische Maßnahmen zu beachten. Gesicht und der Augenbereich sollte möglichst sauber gehalten werden. Eine Übertragung der Krankheit findet in vielen Fällen, durch verschmutze Hände, aber auch häufig durch Fliegen statt. Aufklärung ist daher besonders wichtig. Eine räumliche Trennung durch Vieh und Mensch, regelmäßiges Händewaschen und das Auswaschen der Augen mit sauberem Wasser lassen eine Infektion vermeiden.
Der Pockenimpfstoff bietet einen gewissen Schutz gegen Mpox, da die Viren eng verwandt sind. Ein spezifischer Impfstoff gegen Mpox, wie der Imvanex-Impfstoff, ist in einigen Ländern zugelassen und wird vor allem Risikogruppen wie Gesundheitspersonal und Personen, die engen Kontakt mit Infizierten hatten, empfohlen. Den Impfstoff gegen Mpox in Afrika gibt es jedoch kaum. Die Impfung kann sowohl zur Vorbeugung als auch in den ersten Tagen nach der Exposition als Postexpositionsprophylaxe eingesetzt werden. Der Impfstoff hat sich als wirksam erwiesen, um schwere Verläufe der Krankheit zu verhindern und die Ausbreitung einzudämmen. In Gebieten mit hohen Infektionsraten oder bei Ausbrüchen wird die Impfung von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen, um die Verbreitung des Virus zu kontrollieren.
Die Entwicklung von Mpox in Afrika
Der Anstieg ist auf eine neue Virusvariante zurückzuführen, die Ende 2023 im Osten der Demokratischen Republik Kongo entdeckt wurde. Es handelt sich um eine Sublinie der Mpox-Klade I, die möglicherweise ansteckender ist als bisherige Varianten und schwerere Krankheitsverläufe verursacht. In den letzten Wochen wurden Fälle dieser neuen Variante erstmals auch in den Nachbarländern Uganda, Ruanda, Burundi und Kenia gemeldet. Trotz der potenziellen Schwere der Krankheit ist sie vermeidbar und behandelbar, wenn rechtzeitig entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.
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