GESUNDES AFRIKA

Spenden für Simbabwe

Die aktuellen Herausforderungen in Simbabwe

Simbabwe, bekannt für Naturwunder wie die Victoriafälle, steht vor großen Herausforderungen. Eine der drängendsten ist die wirtschaftliche Krise mit Hyperinflation, Arbeitslosigkeit und einer schwachen Währung, was zur weit verbreiteten Armut beiträgt.

Ein kritisches Problem ist die Hungersnot in ländlichen Gebieten, verursacht durch Dürren und wirtschaftliche Instabilität. Viele Bauern können ihre Felder nicht bewirtschaften, was zu niedrigen Ernten und Ernährungsunsicherheit führt.

Auch die Gesundheitsversorgung ist stark beeinträchtigt, besonders in ländlichen Regionen, wo es an medizinischen Einrichtungen und Personal mangelt. Die Bemühungen zur Verbesserung sind langsam.

Politische Instabilität und Repressionen gegen Oppositionsgruppen tragen zur wirtschaftlichen Unsicherheit bei.

Dennoch hat Simbabwe Potenzial im Bergbau und in der Landwirtschaft, die bei stabileren Verhältnissen zur Erholung beitragen könnten. Reformen in Bildung und Gesundheit werden durch internationale Hilfe unterstützt.

Geschichte von Simbabwe

Simbabwe, ein Binnenstaat im südlichen Afrika, hat eine reiche und bewegte Geschichte. Ursprünglich von den Shona und Ndebele besiedelt, entstanden bedeutende Reiche wie das Munhumutapa-Reich und das Königreich von Groß-Simbabwe, bekannt für ihre beeindruckenden Steinbauten und Handelsnetzwerke. 

Im späten 19. Jahrhundert geriet das Gebiet unter britischen Einfluss und wurde 1923 zur britischen Kolonie Südrhodesien. Die weiße Minderheitsregierung unter Ian Smith erklärte 1965 einseitig die Unabhängigkeit von Großbritannien, was zu einem langen und blutigen Befreiungskrieg führte. Dieser Krieg endete 1980 mit der Unabhängigkeit Simbabwes und der Wahl von Robert Mugabe zum Premierminister und späteren Präsidenten. 

Unter Mugabes Herrschaft erlebte das Land zunächst Fortschritte, doch ab den 1990er Jahren verschlechterte sich die Lage dramatisch durch Landreformen, politische Repression und wirtschaftliches Missmanagement. Dies führte zu internationaler Isolation und einem wirtschaftlichen Kollaps. 

Wie wir Menschen in Simbabwe unterstützen

Mit unserem lokalen Partner Moriti oa Sechaba zielt das Projekt: 

  • auf die Stärkung der Prävention und Bekämpfung von Unter- und Mangelernährung bei Kindern unter fünf Jahren ab 
  • auf die Verbesserung des Zugangs zu Wasser und die Verringerung der Ernährungsunsicherheit durch die Etablierung von Bohrlöchern und Ernährungsgärten sowie Kapazitätsstärkung ab 

Ein Krankenhaus ohne Bluttransfusion. Hilfe war da – aber lebensrettende Versorgung fehlte.

Transfusionsmedizin etabliert. Blut ist verfügbar. Leben können gerettet werden.

Jede Spende hilft Menschen in Simbabwe

Was Ihre Spende für Simbabwe bewirkt

 

Unser Spendenkonto

Gesundes Afrika e.V.
Hypovereinsbank München
IBAN: DE09700202700000329488
BIC: HYVEDEMMXXX

Daten und Fakten zu Simbabwe ​

Allgemeine Informationen
HauptstadtHarare
Fläche386.850 km²
Einwohner:innen14.863.000
Einwohner:innen pro km²38
AmtsspracheEnglisch, Shona, Ndebele
WährungSimbabwe-Dollar
Pro-Kopf-Einkommen2343 USD im Jahr
Religionen83% Christen

16% traditionelle Religionen (Ahnenkult)

1% Sonstige

Telefon-Vorwahl+ 263
Geburtenrate

(in Deutschland)

34 Geburten pro 1.000 Einwohner:innen

(9,54 Geburten pro 1.000 Einwohner:innen)

Altersstruktur

(in Deutschland)

0-14 Jahre: 38,62% (13,03 %)

15-64 Jahre: 56,88% (64,81 %)

65+ Jahre: 4,5% (22,15 %)

Sterblichkeitsrate von Müttern

(in Deutschland)

458 von 100.000 Lebendgebärenden

(7 von 100.000 Lebendgebärenden)

Impfquote von 1-Jährigen (Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten)

(in Deutschland)

86%

(96%)

Lebens­erwartung Frauen

63,2 Jahre

In Deutschland: 83,7 Jahre

Lebens­erwartung Männer

60,0 Jahre

In Deutschland: 78,9 Jahre

Ärzt:innen­dichte

2 pro 10.000 Einwohner:innen

In Deutschland: 44,3 pro 10.000 Einwohner:innen

Krankenhaus­betten

170 je 100.000 Einwohner:innen

In Deutschland: 586,6 je 100.000 Einwohner:innen

Kinder­sterblichkeits­rate

53,9 von 1.000 Lebendgeburten

In Deutschland: 3,7 von 1.000 Ldg.

Quellen: Statistisches Bundesamt, IndexMundi, Bundeszentrale für politische Bildung, Statista, WHO.

Unsere Projekte in Simbabwe

Nahrungsversorgung für Kinder

Lokaler Partner

Nahrungsmittelverteilung für von Dürre betroffenen Kindern

Die kombinierten Auswirkungen von niedriger landwirtschaftlicher Produktivität, Klimaschocks, knappen Wasserressourcen und gestiegenen Lebensmittelpreisen haben zu einer Verschärfung der Ernährungskrise in Simbabwe geführt. Durch die wiederkehrende Ernährungsunsicherheit sind besonders Kinder betroffen. Das übergeordnete Ziel des Projektes ist die Verbesserung des Ernährungs- und Gesundheitszustandes der Menschen. Konkreter zielt das Projekt auf die Stärkung der Prävention und Bekämpfung von Unter- und Mangelernährung bei Kindern unter fünf Jahren und auf die Verbesserung des Zugangs zu Wasser und die Verringerung der Ernährungsunsicherheit durch die Etablierung von Bohrlöchern und Ernährungsgärten ab.

One Health

 

Verbesserung der Gesundheit von Menschen, Tieren und der Umwelt

Unser „One Health“-Projekt verfolgt das Ziel, die Gesundheit von Menschen, Tieren und der Umwelt im Matobo-Distrikt zu verbessern. In einer Region, die durch Dürre, Nahrungsmittelknappheit und Wassermangel stark belastet ist, zielt das Projekt darauf ab, nachhaltige Lösungen für diese vernetzten Herausforderungen zu finden.

Zu den Maßnahmen gehören die Sanierung von Bohrlöchern, um den Zugang zu sauberem Wasser zu verbessern, die Anlage von Permakultur-Gärten an Schulen zur Förderung der Ernährungssicherheit sowie die Schulung von Gesundheitspersonal und Gemeindegesundheitshelfern im Kampf gegen Mangelernährung. Außerdem werden Programme zur Überwachung und Prävention von Zoonosen implementiert, um die Koexistenz von Mensch und Tier zu fördern.

Klinikpartnerschaft

 

Partnerschaftsprojekt mit dem Missionskrankenhaus in Brunapeg

Ziel des Partnerschaftsprojekts ist der Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen medizinischen Expert:innen von GESUNDES AFRIKA und dem St. Anne’s Brunapeg Missionskrankenhaus im Süden Simbabwes. Dabei steht vor allem die Verbesserung der Sicherheit von Patient:innen und dem Personal des Krankenhauses im Vordergrund. Diese soll durch verbesserte Krankenhaushygiene sowie Infektionsprävention und -bekämpfung erreicht werden. Es werden drei Hauptaktivitäten durchgeführt:
1) die gemeinsame Entwicklung von Konzepten und Protokollen zur Prävention und Eindämmung von Infektionen;
2) die Einrichtung und Ausstattung des improvisierten Isolationszentrums mit Sanitär- und Hygieneeinrichtungen und medizinischer Ausrüstung;
3) die Kapazitätsentwicklung von Gesundheitsfachkräften in den Bereichen Infektionsprävention und -bekämpfung, Personal- und Patientensicherheit, sichere Impfungen und Mechanismen zur Stressbewältigung.

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Sicher Spende verschenken: 90% der Spenden fließen direkt in Projekte

Seit 1992 tragen wir durchgehend das DZI-Spendensiegel. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) prüft jedes Jahr die Verwendung der Spendengelder und bescheinigt GESUNDES AFRIKA den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit Spendenmitteln. Im Jahr 2021 wurden nur 10% unserer Einnahmen für Verwaltung und Marketing verwendet.

Aus 1 mach 4 – Ihre Spende für Afrika wird vervierfacht

Ihre Spende zeigt in Afrika große Wirkung. Durch unsere Partnerschaft mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und anderen öffentlichen Geldgebern können wir drei Viertel unsere Projekte finanzieren. Die restlichen 25% müssen wir über Privatspenden aufbringen. Das bedeutet, dass für jede eingegangene Spende von 1€ eine Wirkung von 4€ erzielt wird! Auf diese Weise können wir viele Gemeinden in Afrika bei ihren Bemühungen zu Verbesserung der Gesundheit, Bildung und nachhaltigen Entwicklung unterstützen.

Unterstützen Sie unsere Arbeit und helfen Sie uns dabei, gegen den Hunger in Afrika zu kämpfen.