GESUNDES AFRIKA

Das Coronavirus und seine Folgen für Afrika

Gesundes Afrika widmet sich den Auswirkungen der Corona-Pandemie in Afrika, wie z.B. der Stigmatisierung der Überlebenden, den Folgen des eingeschränkten Zugangs zu Familienplanung, dem Anstieg der durch Impfung vermeidbaren Krankheiten, der Zunahme von Teenagerschwangerschaften oder der Zunahme von geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

Gleichzeitig konnten sich andere Krankheiten durch die Lockdowns und die dadurch vielerorts zusammengebrochene Gesundheitsversorgung ausbreiten. Diese versuchen wir jetzt wieder einzudämmen – z.B. durch Impfkampagnen und die Ausbildung von Gesundheitshelfer:innen.

Engpässe bei der Lieferung von Lebensmitteln führten zu Mangel- und Unterernährung in Regionen, die sowieso schon von Dürre betroffen waren. Mit Nahrungsmittel-Nothilfe für betroffene Kinder geht GESUNDES AFRIKA dagegen vor.

März 2021: Bisher kaum Impfstoff in Afrika

Während die Corona-Impfungen in Deutschland langsam an Fahrt aufnehmen, ist der Impfstoff in vielen afrikanischen Ländern noch gar nicht verfügbar.
Fatal, wenn man bedenkt, dass das Coronavirus nur global bekämpft werden kann! Je mehr sich das Virus in Afrika ausbreitet, desto größer ist die Gefahr, dass sich neue Virusvarianten entwickeln, gegen die die heutigen Impfungen nicht wirken.
Deshalb gilt: Wenn der Impfstoff nach Afrika kommt, muss es schnell gehen.
Gesundes Afrika entwickelt einen dezentralen Impfservice, der sowohl die vernachlässigten Kinderimpfungen nachholt, als auch den so lang ersehnten Corona-Impfstoff verimpft.

 

Januar 2021: Afrika droht zweite Welle

Die Neuinfektionen von Corona in Afrika steigen seit Wochen rapide an. Die gefährliche zweite Welle, die in Europa schon längst grassiert, droht nun auch auf den afrikanischen Kontinent überzuschwappen.
Bislang wurden in Afrika insgesamt 2,7 Millionen Infektionen registriert, doch die Testkapazitäten reichen bei weitem nicht aus, um alle Infizierten zu ermitteln.
Besonders beunruhigend: Die Zahl der Todesfälle stieg in den letzten Wochen um 26 Prozent.
Leider ist ein baldiger Start für flächendeckende Impfungen nicht in Sicht, denn die Impfpräparate sind für die meisten der afrikanischen Staaten viel zu teuer.

Unterstützen Sie uns jetzt im Kampf gegen die Folgen von Corona

Mit 35 € können wir 10 Mitarbeiter:innen im Gesundheitsbereich schulen, die jeweils Hunderte weitere Menschen erreichen.

Mit 60 € können 30 Fieberthermometer für wichtige Untersuchungen angeschafft werden.

Für 267 € kann ein:e freiwillige:r Helfer:in an einer Schulung zu Hygieneverhalten, wasserbezogenen Krankheiten, deren Prävention und Behandlung teilnehmen, um das Gelernte an seine Gemeinschaft weiterzugeben.

Juni 2020: Hunger als Folge der Coronakrise

Die Corona-Pandemie hat sich in den Globalen Süden verlagert. Obwohl die Infektionsraten in Afrika eher niedrig sind, zeichnen sich erste Hotspots ab. Diese befinden sich hauptsächlich in den Ländern, die wirtschaftlich eng mit dem Globalen Norden verbunden sind. So weisen vor allem Algerien, Südafrika und Kamerun hohe Infektionszahlen auf.

Wenige Tests, Lebensmittelengpässe und Erwerbslosigkeit

Trotzdem befürchten Virologen, dass die Dunkelziffer an Covid-19-Infizierten aufgrund der – trotz stetiger Ausweitung der Kapazitäten, immer noch vergleichbar – wenigen Tests um einiges höher ist. Gleichzeitig fürchten sie, dass die afrikanischen Gesundheitssysteme nicht auf eine große Welle an Neuinfektionen vorbereitet sind. Einen Hoffnungsschimmer sehen viele Wissenschaftler in freiwilligen Gesundheitshelfer:innen, die die Bevölkerung über das Virus aufklären und Neuinfektionen feststellen. In Kenia arbeiten rund 63.350 Gesundheitshelfer:innen daran, Infektionsketten nachzuverfolgen, Neuinfektionen festzustellen und Menschen in ihren Gemeinden aufzuklären.

Das größte Problem stellt jedoch die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln dar. Aufgrund von Transportbeschränkungen können Landwirte ihre Produkte nicht mehr auf die örtlichen Märkte bringen. Außerdem führen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie dazu, dass viele Menschen in Afrika ihre Arbeit und damit ihr Einkommen verlieren und deshalb Probleme haben, ihre Familien zu versorgen. Dazu kommt, dass viele afrikanische Länder schon vor der Krise Probleme mit Nahrungsmittelknappheit hatten.

Länderbeispiel: Aktuelle Lage im Südsudan

Im Südsudan beispielsweise hat sich die Situation nach Bekanntgabe der ersten Corona-Toten stark verschärft. Das fragile Gesundheitssystem stand schon vor der Pandemie am Rande eines Kollaps. Aufgrund von Quarantänebestimmungen haben viele Geschäfte geschlossen, Transportwege für Lebensmittel und Medikamente sind abgeschnitten. Zahlreiche Tagelöhner:innen müssen zum Teil komplett auf ihr Einkommen verzichten und haben deshalb Schwierigkeiten für ihren Lebensunterhalt aufzukommen. Gleichzeitig ist zu erwarten, dass sich die Lebensmittelknappheit in Südsudan aufgrund der drohenden Heuschreckenplage weiterhin verstärken wird.

Wir widmem uns daher – neben Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 – der Bekämpfung von Hunger, Unter- und Mangelernährung.

 

Mai 2020: Die Infiziertenzahlen in Afrika steigen

Während sich in Deutschland und Europa die Lage langsam wieder entspannt, steigen die Infiziertenzahlen in afrikanischen Ländern langsam, aber stetig weiter an. Die Ausbreitung des Coronavirus – und das mögliche Ausmaß des Ausbruchs – belastet die afrikanischen Gesundheitssysteme, die bereits unter immensem Druck stehen, zusätzlich.

COVID-19 ist mittlerweile in allen afrikanischen Ländern angekommen und breitet sich weiter aus. Das Gesundheitspersonal hat schon heute mit fehlenden Mitteln zu kämpfen. Die Gesundheitssysteme sind in Hinblick auf Früherkennung, Isolation und Unterbrechung der Infektionskette nur unzureichend vorbereitet.

Wir als eine der größten Gesundheitsorganisationen sind in höchster Alarmbereitschaft und bitten um Ihre Unterstützung. Vorbereitung und Vorbeugung sind von entscheidender Bedeutung. Wenn wir das lokale Gesundheitspersonal bestmöglich vorbereiten, können sie schneller und effektiver auf die Ausbreitung des Virus reagieren.

So bekämpfen wir den Hunger in Afrika

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