GESUNDES AFRIKA

Schenken Sie dieses Jahr Hoffnung

In einer Welt, in der Schlagzeilen oft von Krisen, Konflikten und Katastrophen beherrscht werden, ist es leicht, den Blick für die positiven Entwicklungen und Erfolgsgeschichten zu verlieren. Doch genau das möchten wir ändern. Regelmäßig möchten wir über positive Nachrichten aus dem faszinierenden Kontinent Afrika informieren. Wir möchten ihnen Geschichten präsentieren, die Inspiration und Hoffnung spenden – Geschichten, die das reiche kulturelle Erbe, die Innovationskraft und den ermutigenden Fortschritt des afrikanischen Kontinents in den Mittelpunkt rücken.

Afrika ist ein Kontinent voller Vielfalt, von den atemberaubenden Landschaften bis zu den faszinierenden Menschen und ihren fesselnden Geschichten. Leider werden in den internationalen Medien oft nur die Herausforderungen und Probleme in den Vordergrund gerückt. Doch das ist nur ein Teil der Geschichte. Afrika hat auch eine andere Seite – eine Seite des Wachstums, der Solidarität und des unermüdlichen Engagements für eine bessere Zukunft. Wir glauben fest daran, dass diese positiven Entwicklungen genauso viel Aufmerksamkeit verdienen.

Wir möchten Ihnen die Gelegenheit bieten, die Helden und Heldinnen, die innovative Projekte und die kulturelle Pracht Afrikas kennenzulernen. Seien es Geschichten über Bildungszugang, medizinische Durchbrüche, Umweltschutzinitiativen, kulturelle Schätze oder auch Geschichten und Erfolge aus den Projekten von GESUNDES AFRIKA – all diese Aspekte sind Teil des lebendigen Mosaiks, das Afrika ausmacht.

Indem wir positive Nachrichten aus Afrika in den Fokus rücken, hoffen wir, ein ausgewogeneres Bild des Kontinents zu zeichnen und Menschen weltweit zu inspirieren, sich für positive Veränderungen zu engagieren. Machen Sie sich bereit, mit uns auf eine Reise voller Optimismus und Entdeckungen zu gehen. Afrika hat viel zu erzählen, und wir freuen uns, dies mit Ihnen zu teilen.

 

Beispiele von positiven Nachrichten aus Afrika in 2023

13.10.2023: neues Programm zur Verbesserung der Krebsversorgung von Frauen

Drei afrikanische Länder setzen ein bahnbrechendes Programm zur Verbesserung der Krebsversorgung für Frauen um.

Mit Unterstützung der WHO und Roche wird dieses Projekt über die nächsten drei Jahre in der Elfenbeinküste, Kenia und Simbabwe umgesetzt. Es umfasst eine breite Palette von Maßnahmen, darunter Gesundheitsförderung, Screening, Früherkennung und Behandlung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs. Auch allgemeine Primärversorgung und die Untersuchung auf andere nichtübertragbare Krankheiten sind im Programm inkludiert.

Die Initiative reagiert auf die alarmierend hohe Sterblichkeitsrate von Frauen durch Brust- und Gebärmutterhalskrebs in Subsahara-Afrika. Viele Frauen werden in einem späten Stadium diagnostiziert, was ihre Überlebenschancen erheblich verringert. Aus diesem Grund ist das Programm ein wichtiger Schritt, um diese Herausforderungen anzugehen und die Gesundheitsversorgung für Frauen in der Region zu stärken.

Zusätzlich zur Verbesserung der Krebsversorgung wird die Initiative Schulungen für Gesundheitspersonal und die Bereitstellung von Ausrüstung auf der Ebene der primären Gesundheitsversorgung umfassen. Ziel ist es, Frauen in Afrika Zugang zu hochwertiger Gesundheitsversorgung zu ermöglichen und die Überlebenschancen bei Brust- und Gebärmutterhalskrebs zu erhöhen.

 

02.10.2023 Kenia: Ein Kühlschrank zur Versorgung von ländlichen Gebieten mit Impfstoffen

Kein Ratschlag ist so weise, wie der einer Großmutter – das macht sich das alternative Therapie-Konzept „Friendship Bench“ zunutze.

„Friendship Benches“ sind ein alternatives Therapie-Konzept aus Simbabwe, bei dem es darum geht, dass teilnehmende Großmütter den Menschen, die Hilfe brauchen, offen zuhören. Statt traditioneller Praxisräume und Therapeuten bieten die Großmütter Empathie und Verbundenheit auf einer gemütlichen Bank im Schatten.

Dieser Ansatz hat sich besonders bei leichten bis mittelschweren Angstzuständen und Depressionen als erfolgreich erwiesen. Etwa 25 Prozent der simbabwischen Bevölkerung leiden an Depressionen, die durch nationale Traumata wie den Gukurahundi-Völkermord und andere Ereignisse verursacht wurden.

Die Großmütter, auch „Gogos“ genannt, sind keine professionellen Therapeutinnen, sondern ältere Frauen mit Empathie und kulturellem Einfluss. Sie bieten eine Form der Gesprächstherapie an, bei der sie „sichere Räume und ein Zugehörigkeitsgefühl in der Gemeinschaft schaffen, um das psychische Wohlbefinden zu verbessern und die Lebensqualität zu steigern“. Die Großmütter verwenden lokale kulturelle Konzepte, um psychische Probleme zu beschreiben, und bieten praktische Ratschläge an.

Durch diese Methode konnten Symptome von Depressionen um bis zu 85 Prozent zu reduziert werden. Das Konzept wurde erfolgreich in verschiedenen Ländern repliziert, darunter Malawi, Kenia und New York City, und wird auch von der WHO unterstützt. Ein Pilotprojekt mit den „Friendship Benches“ ist für London geplant.

 

28.08.2023 Uganda: Telemedizin revolutioniert die Gesundheitsversorgung!

In Uganda macht ein innovatives Unternehmen namens Rocket Health die Gesundheitsversorgung für Millionen von Menschen einfacher zugänglich. Durch ihre Telemedizin-Dienste können die Bürger:innen medizinische Beratung und Dienstleistungen direkt von zu Hause aus erhalten – das spart Zeit und Geld.
Durch Telemedizin kann medizinische Beratung, Diagnose und Behandlung online oder am Telefon erfolgen. So können die Menschen in Uganda jetzt mit einem einfachen Anruf oder einer Kurznachricht eine Ärzt:in konsultieren und sogar Blutproben nehmen lassen.

Patient:innen können unabhängig von ihrem Wohnort beraten werden. Insbesondere in ländlichen Gebieten oder Regionen mit Ärzt:innenmangel hat das viele Vorteile. Ärzt:innen können eine deutlich größere Anzahl an Patient:innen betreuen. Die begrenzten Ressourcen der medizinischen Fachkräfte werden dadurch effektiver genutzt und die Gesundheitsversorgung für alle zugänglicher gemacht.
Mit dieser Idee ist Rocket Health aber nicht nur die Herausforderung des Ärzt:innenmangels angegangen, sondern stärkt auch die Prävention. Die Patient:innen melden sich frühzeitig und erhalten die richtige Behandlung, bevor sich ihre Gesundheitsprobleme verschlimmern.

Das Unternehmen plant sogar, in andere afrikanische Länder zu expandieren und Telemedizin zum Mainstream zu machen. Eine großartige Nachricht für die Gesundheitsversorgung auf dem gesamten Kontinent!

 

11.05.2023 Simbabwe: Autorin Tsitsi Dangarembga freigesprochen

Eine ganz besondere positive Nachricht aus Afrika: Die Autorin Tsitsi Dangarembga wurde vor dem obersten Gericht Simbabwes freigesprochen. In den vergangenen Monaten hat die Verurteilung der Friedenspreisträgerin immer wieder für internationale Proteste gesorgt. Tsitsi Dangarembga kämpft gegen Korruption und für die Menschenrechte in Simbabwe und ist eine wichtige Stimme des afrikanischen Kontinents.

Die 64-Jährige wurde letztes Jahr in ihrer Heimat verurteilt. Grund waren Plakate, die sie und die Journalistin Julie Barnes während einer Demonstration getragen hatten. Dadurch war ihr öffentlicher Aufruf zur Gewalt, Friedensbruch und Bigotterie vorgeworfen worden.
Tsitsi Dangarembga hat zu Beginn dieser Woche beim Obersten Gerichtshof Simbabwe erfolgreich Berufung eingelegt und ist, genau wie Barnes, in zweiter Instanz freigesprochen worden.

Wir freuen uns sehr über diese gute Nachricht und können euch nur ans Herz legen, die Bücher von Tsitsi Dangarembga zu lesen.

 

06.03.2023 Uganda: Im Distrikt Adjumani gehen die Konflikte zurück

Eine positive Nachricht aus Afrika, aus unserem Projekt: In unserer Projektregion Adjumani gehen die Konflikte zwischen Geflüchteten und Einheimischen zurück. Durch eine Reihe von Gemeinschaftsdialogen über friedliche Koexistenz lernen die Mitglieder der Gemeinschaft Konflikte friedlich zu lösen. Anstatt zu kämpfen, setzten sie sich zusammen und diskutieren und sprechen über die Auseinandersetzungen.

Aus den Gesprächen ging unter anderem die Lösung hervor, dass alle Geflüchteten mit Tieren von der Regierung Land zugewiesen bekommen, auf dem sie sich niederlassen können. Dadurch sollen die Konflikte, die durch streunende Tiere in den Höfen der Nachbarn entstehen, verringert werden.

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Sicher Spende verschenken: 90% der Spenden fließen direkt in Projekte

Seit 1992 tragen wir durchgehend das DZI-Spendensiegel. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) prüft jedes Jahr die Verwendung der Spendengelder und bescheinigt GESUNDES AFRIKA den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit Spendenmitteln. Im Jahr 2021 wurden nur 10% unserer Einnahmen für Verwaltung und Marketing verwendet.

Aus 1 mach 4 – Ihre Spende für Afrika wird vervierfacht

Ihre Spende zeigt in Afrika große Wirkung. Durch unsere Partnerschaft mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und anderen öffentlichen Geldgebern können wir drei Viertel unsere Projekte finanzieren. Die restlichen 25% müssen wir über Privatspenden aufbringen. Das bedeutet, dass für jede eingegangene Spende von 1€ eine Wirkung von 4€ erzielt wird! Auf diese Weise können wir viele Gemeinden in Afrika bei ihren Bemühungen zu Verbesserung der Gesundheit, Bildung und nachhaltigen Entwicklung unterstützen.