Innovative Lösungen für einen bewussten Umgang mit Wasser: World Water Week 2023
Die World Water Week 2023 stand ganz im Zeichen innovativer Ideen und Lösungsansätze, die einen nachhaltigen Umgang mit Wasser weltweit fördern sollen. Seit 1991 hat sich diese Woche als ein Ereignis etabliert, das jährlich die essenzielle Rolle von sauberem Wasser betont. In diesem Jahr steht die Woche unter dem Motto: „Innovative Lösungen für einen bewussten Umgang mit Wasser“. Die Veranstaltung zieht Expert:innen, Organisationen und Interessierte aus der ganzen Welt an, die gemeinsam an effektiven Strategien arbeiten, um die globalen Wasserherausforderungen zu bewältigen.
Die Wasserproblematik in Afrika südlich der Sahara
Besonders in Afrika südlich der Sahara spiegeln sich die gravierenden Auswirkungen von Wasserknappheit und mangelnder Hygiene deutlich wider. Über 771 Millionen Menschen weltweit, haben nach wie vor keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser. Davon lebt mehr als die Hälfte in Subsahara-Afrika. Diese alarmierende Situation beeinflusst das Leben von Millionen von Menschen, und insbesondere Kinder leiden unter den verheerenden Folgen von Wasserknappheit. Kinder in Subsahara-Afrika haben eine um 500-fache höhere Wahrscheinlichkeit, an wasserbedingten Krankheiten zu sterben, verglichen mit Kindern in Europa. Krankheiten wie Typhus und Cholera, welche durch verunreinigtes Wasser hervorgerufen werden, fordern täglich das Leben von ungefähr 1.000 Kindern – ein Großteil davon könnte durch verbesserten Zugang zu sauberem Wasser vermieden werden.
Cholera bleibt in vielen Teilen Afrikas eine hartnäckige Gesundheitskrise. Diese hoch ansteckende bakterielle Infektion verbreitet sich vor allem in Gebieten mit unzureichender Wasserversorgung. Auch fehlende sanitäre Einrichtungen und eine mangelhafte Hygienepraxis tragen zur Verbreitung von der Durchfallerkrankung bei. In Ländern, die von bewaffneten Konflikten, Armut und unzureichenden Gesundheitssystemen geprägt sind, stellt Cholera eine ernsthafte Bedrohung für die öffentliche Gesundheit dar.
Unser Wasserprojekt im Südsudan: Hoffnung inmitten von Herausforderungen
Die Auswirkungen der langanhaltenden bewaffneten Konflikte und Krisen im Südsudan sind nicht zu übersehen. Diese haben nicht nur die Lebensgrundlagen der Bevölkerung zerstört, sondern auch die Wasserinfrastruktur schwerwiegend beeinträchtigt. Trotz Lichtblicken nach einem Friedensprozess im Jahr 2018 sind bedeutende Hindernisse geblieben. Das Land ist nach wie vor von weitverbreiteter geschlechtsspezifischer Gewalt geprägt und es kann nicht umfassend für die Gesundheit der Menschen vor Ort gesorgt werden. Die wirtschaftlichen Aussichten sind düster, und die ohnehin überlasteten Gesundheitszentren stehen vor einer gewaltigen Herausforderung, um die dringend benötigte medizinische Versorgung für die Bevölkerung zu gewährleisten.
Herausforderungen der Wasserversorgung in Simbabwe
Die Wasserkrise in Simbabwe ist nicht zu übersehen: Zwei Drittel der Landesbevölkerung haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, und nahezu 90 % fehlt der Zugang zu angemessenen Sanitäreinrichtungen und Hygiene. Angesichts anhaltender Dürreperioden, ausgetrockneter Flussbetten und vertrockneter Böden steht die Wasserverfügbarkeit in Simbabwe auf dem Spiel. Das Land hat in der Vergangenheit mit schweren Cholera-Ausbrüchen zu kämpfen gehabt, die auf mangelnde Wasserqualität und hygienische Bedingungen zurückzuführen waren. Besonders verheerend war die Epidemie von 2008/2009, die Tausende von Menschen betraf. Seitdem hat die Regierung Maßnahmen ergriffen, um die Situation zu verbessern. Investitionen in die Wasserversorgung, Hygieneaufklärung und Gesundheitsdienste haben dazu beigetragen, die Cholera-Fälle zu reduzieren.
Unser Einsatz vor Ort: Wasserversorgung und Hygiene in Simbabwe
GESUNDES AFRIKA verfolgt das Ziel, durch Prävention und Aufklärung zur Eindämmung von Cholera in Simbabwe beizutragen. In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern setzen wir uns dafür ein, den Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen zu verbessern. Gleichzeitig fördern wir Hygienepraktiken und Gesundheitsbewusstsein in Gemeinden, um das Risiko von Cholera-Infektionen zu minimieren. Wir glauben daran, dass durch gezielte Maßnahmen und Bildung die Ausbreitung von Cholera bekämpft werden kann, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen in Simbabwe zu schützen.
Nachhaltige Veränderung: Bohrlöcher und Ernährungssicherheit in der Region Brunapeg
Gemeinsam mit der lokalen NGO Moriti oa Sechaba setzen wir uns in der Region Brunapeg, Simbabwe, für nachhaltige Veränderungen ein. Die Menschen vor Ort leiden unter den anhaltenden Dürren. Häufig sind Flüsse ausgetrocknet, und das Wasser muss in mühseliger Arbeit aus kleinen Pfützen geschöpft werden. Unsere Maßnahmen umfassen Bohrlöcher, Wasserverteilungsstellen und Ernährungsgärten, die langfristig sauberes Wasser sicherstellen sollen. Die Kooperation ermöglicht Bohrlöcher von 100 Metern Tiefe, die etwa 5.000 Menschen Trinkwasser bieten. Durch Ernährungsgärten in Nähe der Bohrlöcher können die Bewohner ihre Ernährung eigenständig verbessern. Unser Ziel ist nicht nur zu World Water Week die Förderung nachhaltiger Wasserversorgung und Hygiene in Simbabwe, um lebenswichtiges Wasser zugänglich zu machen und Gesundheit in dieser herausfordernden Umgebung zu fördern.
Schließen Sie sich zur World Water Week unserer Mission an
Gemeinsam können wir einen Unterschied machen und das Leben der Menschen im Südsudan positiv beeinflussen. Begleiten Sie uns auf dieser Reise, bei der wir Herausforderungen in Chancen verwandeln, Tropfen für Tropfen. Ihre Unterstützung kann einen erheblichen Einfluss auf die Zukunft der Region haben und dazu beitragen, die Lebensbedingungen derjenigen zu verbessern, die es am dringendsten benötigen.
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