GESUNDES AFRIKA

Weltflüchtlingstag: Migration in Afrika

Aktuell befinden sich laut UNHCR über 170 Millionen Menschen auf der Flucht. Das sind Menschen, die aus Angst und auf der Suche nach Schutz ihre Heimat verlassen mussten. Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Der jährliche Weltflüchtlingstag soll auf diese Menschen aufmerksam machen, denn die Zahl der Geflüchteten wird immer größer, auch in Afrika.

 

Geflüchtete im Sudan

Aufgrund der eskalierten Konflikte im Sudan sind in dem Land und in den umliegenden Ländern aktuell besonders viele Menschen auf der Flucht. Fast 10 Millionen Menschen sind hier auf der Flucht. Der Bürgerkrieg zwang damit nun schon knapp ein Viertel der Sudanesischen Bevölkerung ihre Heimat zu verlassen.  

 

Binnenvertriebene in Afrika

Viele der Sudanes:innen, die sich auf der Flucht befinden, übertreten häufig nicht einmal Staatsgrenzen, manche fliehen in Nachbarländer, aber nur in den seltensten Fällen verlassen sie den Kontinent. Die andauernden Unruhen und Konflikte in mehreren afrikanischen Regionen haben zu einer Zunahme von Binnenvertriebenen geführt. Vor allem in der Demokratischen Republik Kongo, Burkina Faso, Nigeria, dem Südsudan, Sudan, Syrien und dem Jemen stieg die Zahl der stetig an. 

Die Gründe für die Flucht sind vielfältig: Konflikte, Krieg und Gewalt sind nur ein Teil der Ursachen. Hinzu kommen schlechte Lebensbedingungen, fehlende Ressourcen wie Wasser, Nahrung und Zugang zur Gesundheitsversorgung sowie Armut und Naturkatastrophen. Mit unseren Partnern wollen wir diese Umstände verbessern: Durch den Ausbau der Wasserversorgung, die Anpassung der Landwirtschaft und einer besseren Versorgung der Gesellschaft durch Gesundheitszentren und medizinische Einrichtungen. 

 

Nyajung und ihre Kinder mussten aus dem Sudan flüchten

Seit Monaten herrscht Krieg im Sudan, was unzählige Kinder und Familien zur Flucht gezwungen hat. Viele dieser Menschen waren während des Bürgerkriegs aus dem Südsudan in den Sudan geflohen und müssen nun zurückkehren. Nyajung ist eine dieser Rückkehrerinnen. Sie floh mit ihren drei eigenen und zwei Pflegekindern aus Khartum, der Hauptstadt Sudans. Das älteste Kind ist gerade fünf Jahre alt, das jüngste erst fünf Monate. Zwei Monate lang waren sie auf der Flucht, bis sie das Notlager in Renk nahe der sudanesischen Grenze erreichten. Nach der Regenzeit plant sie, mit ihren Kindern von Renk nach Fangak im Bundesstaat Jonglei weiterzuziehen, wo sie vor ihrer Flucht lebte. Sie hofft, dort verlorene Familienmitglieder wiederzufinden. Nach der gefährlichen Reise ist sie dankbar für die Unterstützung unseres lokalen Partners Cordaid Südsudan. Unsere Hilfe umfasst Unterkünfte, Seife, sauberes Wasser und Notnahrung. Doch es bleibt viel zu tun. Wir fragten Nyajung, was sie sich für ihre Kinder am meisten wünscht. Ihre Antwort verdeutlicht, dass unsere Nothilfe die dringendsten Bedürfnisse der Geflüchteten erfüllt: „Ich habe viele Wünsche, aber am dringendsten benötige ich Nahrung, Seife und Moskitonetze.“

Zusammenarbeit für eine bessere Zukunft

Investitionen sind entscheidend, um die afrikanische Gesellschaft zu stärken. Dabei wollen wir unterstützen: durch die Versorgung der Menschen mit sauberem Wasser, Nahrung und Zugang zu Gesundheit und einer Stärkung der Wirtschaft.

Der Weltflüchtlingstag erinnert uns daran, wie dringend Hilfe und Solidarität für über 117 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht benötigt werden. Migration und Flucht sind komplexe Themen, die weltweit Auswirkungen haben, insbesondere in Afrika, einem Kontinent mit großem Potenzial und Herausforderungen. Durch gezielte Investitionen in Wasser, Nahrung und Gesundheitsversorgung sowie durch wirtschaftliche Förderung können wir die Lebensbedingungen verbessern und die Perspektiven der Menschen stärken.  

Fakten zum Weltflüchtlingstag

  • 117 Millionen Menschen waren Ende 2023 weltweit auf der Flucht
  • Die Zahl von vertriebenen Menschen stieg in den letzten Jahren immer weiter
  • Die meisten Vertriebenen bleiben im eigenen Land, sind also Binnenvertriebene
  • In Afrika leben besonders viele Binnenvertriebene, die meisten im Sudan
  • Entwicklungsländer nehmen deutlich mehr Geflüchtete auf
  • Geflüchtete kehren oft in ihre unsicheren Heimatländer zurück

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